Archiv für: 2005

13.11.05

Permalink 10:21:07, von chaot E-Mail , 804 Wörter, 493 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allgemeines

Herr Müller

Gefunden irgendwo im Internet, Autor unbekannt.

Hintergründe:

Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.

Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn Ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.

Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat.

Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er Unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.

Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.

Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von Der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.

Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller. Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz Viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.

Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.

Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.

Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft.

Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen habt, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.

Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig Einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.

Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht.

Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht.

Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.

Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller.

Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.

Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß ich Euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.

Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff
"soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.

09.11.05

Permalink 02:45:51, von belking E-Mail , 95 Wörter, 1074 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allgemeines

BigBrotherAwards 2005

Tja - Was soll man sagen. Für den Aufbau einer zentralen Kontrollstruktur zum Eintreiben der sogenannten Nachbaugebühren im Dienste der Saatgutindustrie wird schon einiges in Gang gesetzt. Die Frage bleibt: Wann wird der Verbrauch frischer Luft in übermäßiger Menge (der Begriff bedarf noch der Definiton) überwacht? Dem nichtsahnenden Radfahrer in der Innenstadt mit Klage gedroht, weil er die Essenzen aus den Abgasen durch kräftiges Einatmen auf senem Weg zur Arbeit unversteuert konsumiert?

Im Lauf der Zeit bin ich es leid in diesem Kukusnest zu wohnen und nicht drüberfliegen zu können.

04.10.05

Permalink 23:45:16, von belking E-Mail , 6 Wörter, 1241 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allgemeines

Du bist Deutschland

12.09.05

Permalink 18:25:53, von belking E-Mail , 61 Wörter, 1220 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allgemeines

Software-Patente

Neues aus dem EU-Parlament

Ja und dann ist da noch die neue Saus-und-Braus-Website der EU. Ich bin nach einiger Zeit objektiven Schauens überzeugt davon, dass die Abgeordneten die Page selbst gebaut haben. Pfüat di Gott, Europa! Der Werner haut mir so eine Seite so lange um die Ohren bis alle TR's und TD's hinter dem Ural landen. CSS? - Barrierefrei?? - XHTML???

Permalink 17:50:10, von kaba E-Mail , 460 Wörter, 8596 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Jabber-Server

Seit doch nun einiger Zeit habe ich vor, unsere Niederlassungen Instant-Messenger-mäßig zu vernetzen, weil wir wirklich viel Telefonkosten nur mit Telefonaten zwischen den Berufsträgern erzeugen.

"Normalen" ICQ oder IRC oder sowas zu benutzen kommt nicht in Frage, weil da zum Teil schon sensible Infos drüber gehen und da habe ich auf ungewollte Öffentlichkeit gar keinen Bock.
Das Teil muss also hier im Intranet laufen.

Einen IRCd habe ich mir schon überlegt und für unsere Linux-Intranet-Server auch schon mal runtergezogen, aber das Teil ist irgendwie noch sehr beta.

Durch irgend nen blöden Zufall bin ich heute nun auf Jabber gestoßen: http://www.jabber.org

Für Linux gibt's da viel im Source, nur habe ich irgendwie keinen Bock auf Kompilieren (mal abgesehen davon, dass ich unseren Servern da erstmal das Kompilieren durch Download des Developer-Packs beibringen müsste.
Also mal die Windows-Serverwelt angesehen, von denen es immer auch eine Linux-Variante gibt.

SERVER
======
- jabberd-Server
Kommt zwar sehr sympathisch CLI-mäßig daher, das XML-Konfigfile ist aber recht eigenartig und nicht gescheit zu konfigurieren.

- Jive-Messenger-Server (http://www.jivesoftware.org/messenger)
Zwar recht großes Archiv (>19 MB) und noch mehr Plattenverbrauch (ca. 80MB!), aber läuft quasi sofort und wird bequem über Webinterface (mit eigenem Port freilich) administriert. Die Admin-Oberfläche ist sauber und sehr intuitiv zu bedienten.
Pro: Multiplattform-Entwickelt, d.h. binaries für Unixe/Linux als auch für Windows-Server. Braucht aufm Linux aber imho ne GUI.
Aufm Server erzeugt das Teil idle erfreulich wenig Last (ca. 1%), belegt aber 66MB Speicher.

CLIENTS:
========
- Exodus
Kann _nur_ Jabber. Vergisses.

- Psi-Client
Soll Jabber, AIM, ICQ, MSNM, YahooM und sogar IRC können. Erhältlich für Win, Mac und Linux.
Eine der mitgelieferten DLLs entpuppt sich als Virus (oder wird zumindest von meinem Scanner als solcher erkannt und verschoben).
Dennoch nimmt er brav die Informationen an und meldet sich auch prompt am Jabber/Jive-Server an.
Soweit, so gut, aber mir gefällt er trotzdem irgendwie nicht soooo super.

- Gush
Soll Jabber, AIM, ICQ und News können (eigenartige Kombi). Erhältlich für Win, Mac und Linux.
Schafft es nicht, sich am lokalen Server anzumelden. KO-Fehler.
Außerdem macht er um sein eigentliches Anmeldefenster noch ein Fenster mit grauem Verlauf auf.
Sieht kacke aus.

- Gaim (Axl's choice) http://gaim.sourceforge.net/
Erhältlich für Win, Mac und Linux. Soll Jabber, AIM, ICQ können. Kommt auf Deutsch.
Nach dem Setup poppen drei Fenster auf.
Schnell die Kontodaten und den Hostnamen des lokalen Servers eigegeben, "Anmeldung" und "Tadaaaa!" Fertig.
IRC ist genauso schnell eingerichtet, die GUI ist dort allerdings für meinen Geschmack viel zu gross, das lässt sich aber zum grossen Teil hinbekommen.
Das anfängliche ICQ-Problem liess sich dann doch lösen.
Das isses und der bleibt's.

01.09.05

Permalink 14:28:16, von kaba E-Mail , 49 Wörter, 631 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Erdbeerzeit-Zwetschgenzeit

Es ist erst ein paar gefühlte Tage her, seit ich meine Kanzleimitarbeiter mit Erdbeerschnitten versorgt habe.
Und nun isses schon Zwetschgenzeit (und ich hab' glatt 2 Euro mehr für dieselbe Menge ausgeben müssen).
Entweder, die Zeit vergeht so schnell oder ich verwöhne meine Mitarbeiter zu selten... :-)

27.08.05

Permalink 10:43:36, von belking E-Mail , 300 Wörter, 2649 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Restaurants

Mering: Der Mexikaner

Heute abend wird der neu eröffnete Mexikaner in Mering besucht. Die telefonische Tischreservierung klappte reibungslos.

Um 20:00 Uhr erwartete uns ein freundlich eingerichtetes Lokal in den Räumen des ehemaligen Tandoori. Das zuvorkommende Personal hatte uns einen grossen, runden Tisch reserviert. Für die Annahme der Bestellungen liess man uns genug Zeit (bis nach dem Zuklappen der Ssspeisenkarten). Die Martinis bianco servierte man uns mit seperaten Eiswürfeln. Der mexikanische Rotwein war halbtrocken, hatte eine fruchtige Note und angenehme Temperatur.

Die Vorspeise:
Nachos mit Käse überbacken mit zwei Dips (Käse und Tomaten-Chili), die herhaft scharf abgeschmeckt waren. Auf unsere Nachfrage gab es noch eine Schale Guacamole dazu. Eigentlich war diese Vorspeise für sich schon ein Hauptgericht. Die Nachos und alle folgenden Speisen wurden in ausgefallenem Design-Geschirr gereicht und waren einfallsreich garniert.

Hauptspeisen:
Sabina:
Burritos mit Geflügel(Hähnchen)-Gemüsefüllung mit verschiedenen Soßen und Salaten reich garniert. Die Pfannkuchen wurden separat in einem geflochtenen Körbchen serviert, die Füllung in einem Pfännchen.

Franz:
Rib-Eye-Staek (400g) an Zitronenbutter mit Papa Assada, mexikanischem Reis, mit verschiedenen Salaten reich garniert.

Jetzt war uns auch der grosse Tisch fast ein wenig zu klein :) - Das Arrangement der Speisen und die Zubereitung (Steak wirklich 'medium', Temperatur punktgenau) liess keinen Platz für Minuspunkte.

Espresso 'danach': Nicht empfehlenswert - Die eine Bohne wurde zu schnell am heissen Wasser vorbei getragen. Dafür gibt es Havanna-Zigarren aus dem Humidor für stolze 7,50 EUR aufwärts :)

Sabinas Cocktail 'Touchdown' trägt den Namen zurecht: Rot - viel Wodka und anderes reich alkoholisches in Grenadine und Maracuja = Touchdown in Sabina's Brain.

Fazit: Wir waren angenehm überrascht von einer in der Stadtzeitung avisierten Neueröffnung. Dieses Lokal ist eine Empfehlung wert (ohne Gewähr).

Daten:
Der Mexikaner
Marienplatz 11c, 86415 Mering
Tel. +49 8233 25166

Sitzplätze ca. 40-50

--
Franz

23.08.05

Permalink 11:21:07, von kaba E-Mail , 74 Wörter, 592 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Gefunden

Gerade wieder gemerkt, wie praktisch und wichtig es ist, ein sauber organisiertes E-Mail-Archiv zu haben.
Vor fünf Jahren (hey, das ist elektronisch ne EWIGKEIT) hatte ich zuletzt Kontakt zum Mandanten, heute ist die Akte zum erneuten Vollstreckungsversuch bei mir hochgepoppt und ich konnte aus dem email-Archiv SOFORT seine alte email-Adresse ersehen, was wir damals besprochen hatten und vor allem, dass ich noch Vorschuss von ihm zu kriegen habe, bevor ich hier was mache.

Permalink 11:17:53, von kaba E-Mail , 52 Wörter, 597 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Erfolgsquote

In einem aus meiner Sicht wirklich recht kippligen Verfahren mit etwas wackeligen Argumenten hat das Kreiswehrersatzamt doch nachgegeben und meinen Mandanten um ein weiteres Jahr zurück gestellt.

Was sie nicht wussten: Der gute Mann wird demnächst heiraten und ist dann über der Einberufungsaltersgrenze.

Damit bleibt meine Erfolgsquote bei Wehrpflichtsachen bei 100%.

12.08.05

Permalink 10:26:13, von kaba E-Mail , 123 Wörter, 662 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Gewonnen!

Am 22.07.2002 hatte ich die Vollmacht bekommen, eine grosse deutsche Einzelhandelskette zur Bezahlung der rückständigen Miete aufzufordern.
Nachdem sie sich superarrogant angestellt hatten, habe ich die Supermarktkette verklagt.
Offenbar, weil sie sahen, dass ihnen da grad die Felle wegschwimmen, hatten sie während des Prozesses gekündigt (mit seeeeehr schlechter Begründung) und keine Miete mehr bezahlt. Feststellungsklage hinterher. Ich war mehr als überrascht, als ich da plötzlich einen sechsstelligen Streitwert festgesetzt bekam.
Vor einem Monat wurde die Berufung auf das voll gewonnene erstinstanzliche Urteil gnadenlos mit einer fiesen Begründung abgeschmettert.

Gestern kam die Kohle, feinsäuberlich, auf den Cent genau mit Zinsen.
Und der Gegner zahlt komplett meine Gebühren.

Das Leben kann wirklich schön sein... :-)

14.06.05

Permalink 09:10:25, von kaba E-Mail , 44 Wörter, 532 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Was soll man dazu sagen?

Da schreibt ein mir völlig unbekannter Mensch, er sei anerkannter Datenschutzbeauftragter und er wolle seine Tätigkeit nun bei mir als betrieblicher DSB verrichten.

Schöner Datenschutz, wenn man schon von den Typen Spam bekommt.
Einer, der seinen T5F nun *wirklich* verdient hat.

13.06.05

Permalink 15:43:19, von kaba E-Mail , 35 Wörter, 622 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Datenschutz ?

Ich hab' doch tatsächlich mit ein paar zusammgenwürfelten Informationen meines Mandanten das Alter, Name, Anschrift, Autokennzeichen, Marke und Farbe des Gegners rausbekommen.

Hoffentlich hab' ich nicht mal Feinde, die das ebenso leicht rausbekommen...

08.06.05

Permalink 08:57:52, von kaba E-Mail , 31 Wörter, 530 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Schlafentzug

RAID und Redundanzplatten zum Trotz hat unser Server am Sonntag nacht die Grätsche gemacht (warum eigentlich immer nachts???). Daraus resultierten jetzt 48 Stunden Arbeit mit 3 Stunden Schlaf.
Gähn...

01.06.05

Permalink 15:59:46, von kaba E-Mail , 63 Wörter, 575 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Umräumaktion

Nach doch acht Wochen ist heute mein neues Besprechungssofa gekommen.
Ein willkommener Anlass, mal wieder alle Mitarbeiter zusammen zu rufen zum großen "Wir räumen dem Chef sein Büro um". Alten Teppich raus, Schreibtisch etwas mehr zur Tür drehen...
Prima. Viel besser. Hoffentlich ist mit dem Teppich jetzt auch ein Teil dieses hartnäckigen Miefs aus meinem Büro raus...

24.05.05

Permalink 16:25:23, von kaba E-Mail , 51 Wörter, 575 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Buchhaltung

Die eigene Buchhaltung wird noch mein Grab (und das trotz meiner braven untadeligen Buchhalterin).
Ich habe gerade für einen Fall aus 2003, bei dem sieben Buchungen auf dem Buchhaltungskonto vorgenommen wurden, eine halbe Stunde gebraucht, bis ich Realität, Absicht der damaligen Buchhalterin und korrektes Ergebnis zur Deckung bringen konnte.
Seufz!

Permalink 13:00:46, von kaba E-Mail , 67 Wörter, 536 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Speditionshotline

Es gibt so Dinge, die sind ewig.
- der Tod
- Steuern
- die Ignoranz von Politikern
- besetzte Hotlines

Seit 2 Tagen versuche ich, mit dem Spediteur eines grösseren Möbelhauses hier in der Umgebung (da, wo das Möbel haust) einen Liefertermin für mein neues Bürosofa auszumachen. Dauerbesetzt. Dauerbesetzt. Dauerbesetzt.
Ich hätte vielleicht doch eine "schwedische Affäre" draus machen sollen.

Permalink 12:50:33, von bastard, 581 Wörter, 544 Ansichten   German (DE)
Kategorien: privat

Neues von web.de

Ich habe mir schon gedacht, daß es noch ein weiter Weg ist, web.de zu verstehen. Und ich muß mir wohl angewöhnen, in einfacheren Sätzen mit web.de zu kommunizieren, damit die auch mich verstehen - aber lest selbst:

Sehr geehrter Herr Kristner,

zu Ihren Punkten:

> Sofern Sie in der Lage sind, diese auch zu erkennen. Die Aktualität
> der Scanner spielt hier eine wesentliche Rolle.

Richtig. Nur leider kann kein Virenscanner der Welt eine absolute
Aktualität garantieren. Deshalb empfehlen wir immer einen
zusaetzlichern lokalen Virenschutz zu installieren, denn Viren
kann man sich ja nicht nur ueber E-Mail einfangen.

> Einen Wiederholungsfall akzeptiere ich erst, wenn ich die Header der
> betreffenden Mail gesehen habe.

Wie ich Ihnen bereits egschrieben hatte, wurde der Header von uns
ueberprueft.

> Ein absichtlicher Versand erfordert immer Username und Passwort und
> ermöglicht es dann, an jede beliebige Zieladresse zu senden. Sowas nennt
> man Smarthost und selbst die aktuellen Würmer benutzen diese nicht.

Ein infizierter Rechner meldet sich auch mit der i.d.R. im
Mailprogramm hinterlegten Benutzerkennung, ein Voratz beim
Versenden ist da noch nicht zu erkennen.

> Welche rechtlichen Schritte könnten Sie denn einleiten? Dadurch, daß
> vorab geklärt wird, wer von mir eine virulente Mail erhalten möchte,
> kann der Empfänger schon mal keinen Schaden davontragen.

Im Fall einer Initialversendung erstellt WEB.DE Strafanzeige genen
den Versender, wo es auch schon zu Verurteilungen gekommen ist.

Mit freundlichen Gruessen

Daniel Bauch
Abuse
WEB.DE AG

Und hier meine Antwort dazu:

Hallo Herr Bauch,

"WEB.DE Kundenservice" >abuse@web.de< schrieb am 24.05.05 10:45:44:
> 
> Sehr geehrter Herr Kristner,

?

Sehen Sie sich bitte nochmal meinen Namen an. Danke.


> Richtig. Nur leider kann kein Virenscanner der Welt eine absolute
> Aktualität garantieren. Deshalb empfehlen wir immer einen 
> zusaetzlichern lokalen Virenschutz zu installieren, denn Viren kann
> man sich ja nicht nur ueber E-Mail einfangen.

Eigentlich dachte ich, Sie hätten es bereits begriffen, daß Sie es mit 
einem IT-Profi zu tun haben. Dem scheint nicht so zu sein. Deshalb 
nochmal: Ich bin IT-Profi. Ich betreue mehrere Netzwerke, Mailserver, 
>100 User, entwickle bei den Projekten eisfair und fli4l mit.

In Sachen Sicherheit können Sie davon ausgehen, daß ich tagesaktuell 
bin.

Ihre an IT-Laien gerichteten Ratschläge können Sie sich künftig sparen.

Zur Aktualität der Virenscanner: Das ist genau der Punkt. Meine IT-
Kollegen und ich erhalten ab und zu hochaktuelles Gewürm. Es geht uns 
darum, unsere Systeme zu prüfen. Es geht darum, herauszubekommen, ob 
unser Geld richtig angelegt ist. Wir _verlangen_ vom jeweils anderen IT-
Kollegen, daß er uns _absichtlich_ diese hochaktuellen Dinge _zumailt_.

Ich bitte Sie nochmals zu akzeptieren, daß das alles unsere _volle_ 
_Absicht_ ist. 

> > Einen Wiederholungsfall akzeptiere ich erst, wenn ich die Header der
> > betreffenden Mail gesehen habe.
> 
> Wie ich Ihnen bereits egschrieben hatte, wurde der Header von uns
> ueberprueft.

Das ist lediglich eine Behauptung. Ich wünsche die betreffenden Header 
zu sehen. Oder kann es sein, daß sie gar keine Möglichkeit haben, diese 
Header mir zur Kenntnis zu geben? Anyway. Solange Sie nicht mit Beweisen 
kommen, glaube ich Ihnen nicht.

> Ein infizierter Rechner meldet sich auch mit der i.d.R. im 
> Mailprogramm hinterlegten Benutzerkennung, ein Voratz beim
> Versenden ist da noch nicht zu erkennen.

Dann müssen Sie mir eben glauben, daß das alles _volle_ _Absicht_ war.

> Im Fall einer Initialversendung erstellt WEB.DE Strafanzeige genen
> den Versender, wo es auch schon zu Verurteilungen gekommen ist.

Dann darf ich Sie sicher um die Aktenzeichen bemühen. Vielen Dankk dafür 
im Voraus.

MfG

Stefan Krister

23.05.05

Permalink 23:45:27, von belking E-Mail , 428 Wörter, 1160 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allgemeines

Mehrheit begrüßt vorgezogene Bundestagswahl

Nach einer Umfrage im Auftrag der Tagesschau begrüßt 'die Mehrheit' eine vorgezogene Neuwahl des Bundestags. 67 Prozent der repräsentativ befragten 675 Personen stimmten pro vorgezogener Neuwahl. Aha. In mir selbst läuft folgender Film: Die bisherige Riegierung unseres Landes hat aus den lange vor ihrer Zeit gesäten Samenkörnern eine schlechte Ernte eingefahren. Das jetzige Management unseres Betriebes Staat wird unehrenhaft, aber nicht unter der Aberkennung der materiellen Rechte und Ansprüche (Ruhegehälter und sonstige Trostpflaster) aus dem Dienst entlassen und von den daraus folgenden Pflichten entbunden. Das Volk jubelt. 'Drowning in a river of tears' von Clapton läuft im Hintergrund. Aus einem bereits handverlesenen Pool wählt 'das Volk' seinen neuen Bundestag. Das Volk jubelt.

Die Grundlagen für die vorgezogenen Neuwahlen sind mit der Wahl in NRW und der damit verknüpften Vertrauensfrage durch den Kanzler im Grundgesetz nicht verankert. Deshalb wird eine zusätzliche, ungeschriebene Voraussetzung aus der Verfassung abgeleitet. Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 1983 gerade mit Blick auf die Vertrauensfrage Kohls entschieden: "Der Bundeskanzler (...) soll dieses Verfahren nur anstrengen dürfen, wenn es politisch für ihn nicht mehr gewährleistet ist, mit den im Bundestag bestehenden Kräfteverhältnissen weiter zu regieren."

Egal - wenn es alle wollen, wen kümmert der Satz 1 aus Artikel 68 aus dem Grundgesetz? Wer von den repräsentativ befragten Bürgern weiß, dass der Bundestag kein Recht zur Selbstauflösung hat? Wer ist sich bewußt, das hier die Vertrauensfrage nach Erkenntnis aller Staatsrechtler 'missbraucht' wird? Egal. Das Volk will jubeln. Die 'Neue' wird es schon richten. 'Drowning in a river of tears' von Clapton läuft im Hintergrund.

Das 'Volk' wird von der Erkenntnis übermächtigt, dass kein einziger Arbeitsplatz mehr entstehen wird - der es wert ist, als solcher bezeichnet zu werden. Das Volk wird erkennen, das esein Fehler war, sich mit der Europäischen Macht und dem Verlust an Kompetenz des eigenen Landes nur am Rande befasst zu haben. Das Volk wird mit immer mehr Staunen in den Augen die ausgezeichneten Bilanzen der Wirtschaft und die ins Unermessliche steigenden Gehälter und Provisionen der Manager lesen und quer durch die Bundesrepublik reisen für den letzten 500-Euro-Job als Scheibenwischer beim Rentenversicherungsträger. Clapton wird lauter singen als die Menge jubeln kann.

Aber holla! Auf geht's! Packen wir es an! Angela, sei mir nicht böse: Wenigsten visuell wirst Du am Ende nicht merklich verunstaltet, wenn Du dann auf die Schnautze gefallen bist und Clapton zusammen mit dem Volk 'Drowning in a river of tears' anstimmt.

Permalink 13:51:27, von kaba E-Mail , 24 Wörter, 529 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Ich Mustermann

Die netbank schreibt mir mit korrekter Adressierung und der netten Anrede:
"Sehr geehrter Herr Mustermann,"

Da hat wohl jemand beim endgültigen Korrekturlesen geschlafen...

20.05.05

Permalink 18:25:14, von kaba E-Mail , 64 Wörter, 781 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Nicht auszurotten

Es ist kaum zu glauben, wie verbreitet der Irrglaube ist, innerhalb des gesetzlichen Güterstandes der Zugewinngemeinschaft würde jedem Ehegatten die Hälfte des gemeinsamen Vermögens gehören.
Nicht auszurotten...
Und da redeste Dir den Mund fusslig und schaust in erstaunte Gesichter, wenn die tatsächliche Rechtslage (während der Ehe gilt GÜTERTRENNUNG! "Paragraph 1: Jedem gehört seins!") VERSUCHST darzulegen...

19.05.05

Permalink 23:44:11, von kaba E-Mail , 109 Wörter, 558 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Terminsverlegung

Man kann sich auch ein Eigentor schiessen...
Wegen einer echten Terminskollision habe ich in nem Verfahren eine Terminsverlegung beantragt. Die Begründung war, dass der einzige mit dem Fall betraute Sachbearbeiter (ich also) an diesem Tag einen anderen Gerichtstermin hat.
Die Verlegung habe ich auch prompt bekommen. Zu dumm aber, dass ich nicht gekuckt habe, _wo_ dieses Verfahren läuft.
Nun, es ist kurz vor Passau. Das heisst aber nun, dass ich keinen Anwalt vor Ort beauftragen kann, denn der ist ja gerade nicht mit dem Fall vertraut und hätte also auch den ursprünglichen Termin wahrnehmen können.
Mist, wegen 280,- Euro nach Mühldorf am Inn...

Permalink 23:38:00, von kaba E-Mail , 20 Wörter, 520 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

SmartCard

Ich liebe es wirklich, SmartCards einzurichten (NOT!). Besonders auf TO-TAL zugemachten PCs, deren Administratorkennwort nicht bekannt ist. Geile Abend/Nachtbeschäftigung.

Permalink 17:57:01, von kaba E-Mail , 77 Wörter, 503 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Outlook...grrr..

Ein schönes neues, kanzleiweites Login-Script haben wir bekommen.
Alle Office-Programme hatten eh brav UNC-Pfade eingetragen bekommen, so dass keiner was gemerkt hat.
Ausser meinem Palm-Conduit. Nicht ums Verrecken war der Mist dazu zu bewegen, die Verschiebung des Outlook PSTs von M: auf N: nachzuvollziehen, ohne alle Termine seit 1997 (seitdem habe ich meinen Palm) zu duplizieren.

Nun bin ich der Einzige im Netz, der dauernd umdenken muss, wenn er jemandem sagt, wo eine Datei liegt. Grummel...

Permalink 17:02:26, von kaba E-Mail , 41 Wörter, 463 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Berateralltag

Umzug

Nachdem das Blogging doch langsam zur Gewohnheit wird, habe ich mir nen vernünftigen Hoster gesucht.
Nun frisch ans Werk, heute waren es ja bloss 5 Termine, gestern immerhin 6...
Jetzt muss ich kucken, dass ich irgendwann noch meine Arbeit hinbekomm'.

Permalink 15:35:02, von bastard, 182 Wörter, 769 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Büroalltag

defekte Platte

Unser Gateway-Linux kränkelt:

kernel: hda: dma_intr: status=0x51 { DriveReady SeekComplete Error }
kernel: hda: dma_intr: error=0x40 { UncorrectableError }, LBAsect=6050402,
sector=6009968
kernel: end_request: I/O error, dev 03:02 (hda), sector 6009968
kernel: hda: dma_intr: status=0x51 { DriveReady SeekComplete Error }
kernel: hda: dma_intr: error=0x40 { UncorrectableError }, LBAsect=6050402,
sector=6009976
kernel: end_request: I/O error, dev 03:02 (hda), sector 6009976
kernel: hda: dma_intr: status=0x51 { DriveReady SeekComplete Error }
kernel: hda: dma_intr: error=0x40 { UncorrectableError }, LBAsect=6053281,
sector=6012856

Und so geht das noch ne weile weiter ... Zeit, die Platte zu clonen und auszutauschen.

Platten liegen hier genug 'rum. Und so hab ich geclont:

  • Sichern des Master-Boot-Record mittels
    dd if=/dev/hda of=~/hda.mbr bs=446 count=1
  • Sichern der Partitionstabelle mittels
    sfdisk -d /dev/hda > hda.pt
  • Die Zielplatte wird nun in einen Rechner gebaut. Gebootet wird der Rechner mittels einer geeigneten CD (Knoppix) oder Diskette.
  • Am Zielrechner startet man einen Netcat-Server mittels
    netcat -l -p <portnummer> | tar -xpvf -
  • Am Quellsystem kann man nun mittels
    tar -cpvf - <directory> | netcat <ziel-ip> <portnummer>
    die Dateisysteme auf die Zielplatte bringen.
Permalink 13:17:47, von bastard, 487 Wörter, 630 Ansichten   German (DE)
Kategorien: privat

Nächste Runde

meine Antwort an web.de:


Sehr geehrter Herr Bauch,


"WEB.DE Kundenservice" schrieb am 19.05.05 10:38:42:
> 
> Sehr geehrte Damen und Herren,

?

Warum sprechen Sie mich nicht mit meinem Namen an?


> Wenn Viren oder Wuermer ueber unserere Server verschickt werden,
> liegt das selbstverstandlich im Interesse von WEB.DE dies zu
> unterbinden.

Sofern Sie in der Lage sind, diese auch zu erkennen. Die Aktualität
der Scanner spielt hier eine wesentliche Rolle.

Genau darum geht es hier nämlich: Ist die bei mir und meinen
IT-Kollegen im Einsatz befindliche Software aktuell genug, um die
_absichtlich_ versandte und mit einem Hinweis im Betreff gekennzeichnete
virulente Mail zu erkennen oder nicht.

> > Zeigen Sie mir erst einmal die Header der betreffenden Mails, dann
> > werden wir ja sehen, wer der Urheber ist.
> 
> Der oder die uebermittelten Header wurden von uns ueberprueft.

Es würde mich schon interessieren, um welche Mail es sich gehandelt hat,
ob sie tatsächlich auch von mir versendet wurde und vor allem, welchen
Betreff sie hatte. Zeigen Sie mir also bitte die betreffenden Header.

> Das ist Ihr gutes Recht. Wir moechten allerdings auf unsere AGB
> verweisen und darauf aufmerksam machen, dass wir im 
> Wiederholungsfall berechtigt sind dieses Postfach ggfls zu schliessen. 

Einen Wiederholungsfall akzeptiere ich erst, wenn ich die Header der
betreffenden Mail gesehen habe.

> > es würde Ihnen gut zu Gesicht stehen, wenn Sie Ihrerseits den NAZI-SPAM
> > in Griff bekommen würden!
> 
> Sofern dieser Spam von unseren Servern verschickt wurde gehen wir
> gegen diese Nutzer gemaess unserer AGB vor.

Dann wird das wohl nichts. Es sei denn, der verursachende Sober.q benutzt
neuerdings die in den Mailprogrammen eingestellten Smarthosts. Schade. 
Es würde Ihnen sicher einige Bonuspunkte bringen, wenn diese Mails
aussortiert werden würden.

> > Das wär' viel besser als Ihr Gemaule wegen _absichtlichem_ Wurmversand.
> 
> Hier geht es nicht um "absichtlichen" Versand. Ist einem Nutzer ein
> initialer (absichtlicher) Versand nachzuweisen wird der Nutzer nicht
> erst gebeten sein system zu ueberpruefen, in diesem Fall wird das
> Postfach umgehend geschlossen und nach Pruefung werden rechtliche
> Schritte eingeleitet.

Doch. Hier geht es ausschließlich um absichtlichen Versand. Mal 
angenommen, Sie haben Recht. Dann wäre im Mailheader ersichtlich, daß 
der sendende Host sich nicht gegenüber dem smtp von web.de mit User und 
Passwort angemeldet hat, sondern Ihr smtp die Mail wegen der passenden 
Zieladresse angenommen und zugestellt hat.

Ein absichtlicher Versand erfordert immer Username und Passwort und 
ermöglicht es dann, an jede beliebige Zieladresse zu senden. Sowas nennt 
man Smarthost und selbst die aktuellen Würmer benutzen diese nicht.

Welche rechtlichen Schritte könnten Sie denn einleiten? Dadurch, daß
vorab geklärt wird, wer von mir eine virulente Mail erhalten möchte,
kann der Empfänger schon mal keinen Schaden davontragen.

Darüberhinaus mag mir nichts vernünftiges einfallen. Ich konsultiere
dazu aber noch meinen Anwalt.

> Fuer weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfuegung.

Vielen Dank dafür. Ich denke, unsere Diskussion wird noch eine Weile 
anhalten.

MfG

Stefan Krister
Permalink 12:47:49, von bastard, 206 Wörter, 631 Ansichten   German (DE)
Kategorien: privat

Antwort von web.de

Ohne weiteren Kommentar:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihren Punkten:


>
> Was geht Sie das an?
>

Wenn Viren oder Wuermer ueber unserere Server verschickt werden, liegt
das selbstverstandlich im Interesse von WEB.DE dies zu unterbinden.

> Zeigen Sie mir erst einmal die Header der betreffenden Mails, dann
> werden wir ja sehen, wer der Urheber ist.

Der oder die uebermittelten Header wurden von uns ueberprueft.

>
> Bis dahin werden Sie mein Postfach so lassen, wie es ist - klar?
>

Das ist Ihr gutes Recht. Wir moechten allerdings auf unsere AGB verweisen
und darauf aufmerksam machen, dass wir im Wiederholungsfall berechtigt
sind dieses Postfach ggfls zu schliessen.

> es würde Ihnen gut zu Gesicht stehen, wenn Sie Ihrerseits den NAZI-SPAM
> in Griff bekommen würden!

Sofern dieser Spam von unseren Servern verschickt wurde gehen wir gegen
diese Nutzer gemaess unserer AGB vor.

>
> Das wär' viel besser als Ihr Gemaule wegen _absichtlichem_ Wurmversand.


Hier geht es nicht um "absichtlichen" Versand. Ist einem Nutzer ein
initialer (absichtlicher) Versand nachzuweisen wird der Nutzer nicht erst
gebeten sein system zu ueberpruefen, in diesem Fall wird das Postfach
umgehend geschlossen und nach Pruefung werden rechtliche Schritte
eingeleitet.

Fuer weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfuegung.

Mit freundlichen Gruessen

Daniel Bauch
Abuse
WEB.DE AG
Permalink 07:37:37, von bastard, 290 Wörter, 661 Ansichten   German (DE)
Kategorien: privat

web.de nervt

Neulich kam folgende Mail vom web.de Abuse-Team bei mir an:

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

>> 
>> Sie haben Nachrichten verschickt, deren Anlagen Viren 
>> enthielten. Bitte ueberpruefen Sie, ob Ihr Virenschutz 
>> aktualisiert wurde und lassen Sie zur Vorsicht einen 
>> kompletten Scan ueber Ihr System laufen. Nuetzliche 
>> Informationen zum Schutz vor Viren finden Sie unter 
>> http://portale.web.de/Computer/Viren_Special/viren3.html
>> 
>> Bitte beachten Sie, daß wir Ihr Postfach im Wiederholungsfall,
>> zur Ihrer eigenen Sichterheit, so wie der Sicherheit Ihrer 
>> Kommunikationspartner, sperren werden.
>> 
>> Wir bitten um eine kurze Stellungnahme Ihrerseits.
>> 
>>  
>> Mit freundlichen Gruessen
>>  
>> Ihr WEB.DE Abuse-Team

Eine Frechheit, oder?

Meine Antwort fiel deswegen nicht gerade freundlich aus:

Selbstverständlich versende ich verwurmte Mails an meine IT-Kollegen zur
Überprüfung deren Systeme. So wie auch ich von denen Gewürm erhalte, um
meine Systeme zu prüfen.

Was geht Sie das an?

Zeigen Sie mir erst einmal die Header der betreffenden Mails, dann
werden wir ja sehen, wer der Urheber ist.

Bis dahin werden Sie mein Postfach so lassen, wie es ist - klar?

Im Übrigen ist mein Gewürm mit einem eindeutigen Betreff versehen. Wer
da dann immer noch draufklickt, hat es nicht anders verdient. Zeigen Sie
mir eine Mail von meinen Mailpartnern in der eine Beschwerde über mein
Verhalten ersichtlich ist. Dann sehen wir weiter.

Ach noch was, weil's grad gut dazu passt,

es würde Ihnen gut zu Gesicht stehen, wenn Sie Ihrerseits den NAZI-SPAM
in Griff bekommen würden!

Das wär' viel besser als Ihr Gemaule wegen _absichtlichem_ Wurmversand.

MfG

Stefan Krister

Tja und nun sind 2 Tage vergangen. Außer den Mails vom Autoresponder (je 62k "FAQ zum Thema Spam") hat sich web.de noch nicht weiter geäußert.

Mal sehen, was das noch wird. Die erste Mahnmail ging gerade eben hier raus.

11.05.05

Permalink 19:30:36, von belking E-Mail , 159 Wörter, 1260 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allgemeines, Klatsch und Tratsch

Was mal illegal war- oder: Was kostet Musik?

Yahoo bietet Musik-Abo an

Yahoo steigt in das Geschäft mit dem Verkauf von digitalen Musikstücken ein und will mit seinem Preismodell Rivalen wie Apple, RealNetworks oder Napster ausstechen. Die erste Testplattform von "Yahoo Music Unlimited" offeriert gegen eine monatliche Abo-Gebühr von 6,99 US-Dollar oder eine Jahrespauschale von knapp 60 US-Dollar eine Auswahl von mehr als einer Million Musikstücke zum Anhören per Streaming oder um sie auf mobile Player zu laden. Bislang ist der Dienst allerdings nur für US-amerikanische Nutzer zugänglich.

-----Ende Zitat Original-Artikel-----

Wieviel von den 6,99 Dollar bekommt der Künstler? Wo bekomme ich eine Statistik her, wie sich die legalen Musikdiensteanbieter gegenüber der Zahl der Schwarzsauger etablieren. Welche Titel laden die legalen Nutzer herunter? Kann ich die Dienste nutzen ohne Windows-Applikationen? Sind heruntergeladene Files übertragbar an andere Nutzer? Hm.. - Da habe ich so manchen Verdacht, wie damals, als der Grüne Punkt bei der Abfallwirtschaft zu boomen begann.

09.05.05

Permalink 20:50:16, von chaot E-Mail , 49 Wörter, 414 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Es ist vollbracht...

Umstellung ohne Probleme oder Fehler, ich kann es noch gar nicht glauben.

Pünktlich am Morgen des 09.05.2005 waren alle restlichen Nummern auf dem übrigen NTBA. Stecker rein und Telefonanlage umgestellt und schon funktioniert wieder alles wie zuvor.

Zufall oder hat die Telekom Ihre Technik jetzt endlich im Griff?

07.05.05

Permalink 16:50:04, von chaot E-Mail , 43 Wörter, 404 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Sie haben Post... Auftragsbestätigung drei, vier und fünf

In der Nacht vom Sonntag auf Montag wird umgestellt. Schön das noch genug Zeit bleibt um zu reagieren, wenn das Ganze am Samstag im Briefkasten liegt.

Tja, so einfach möchte ich mein Geld auch verdienen, 59,95 € für ein wenig Tipp-Arbeit.

03.05.05

Permalink 17:24:00, von chaot E-Mail , 23 Wörter, 457 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Ich bin wieder drin...

Kaum war zweimal die Verbindung unterbrochen, geht DSL/3000 auch schon. 360kb/s sind ein Traum!

DSL Umstellung ohne Probleme, wer hätte das gedacht?

28.04.05

Permalink 14:42:37, von chaot E-Mail , 51 Wörter, 452 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Auftragsbestätigung Zwei

Ahhhh, Auftragsbestätigungungen gibt es auch übersichtlich.

Wegfall: T-DSL
Zugang: T-DSL 3000

Termin: 03.05.2005

Aber was ist das? Wechselentgeld 49,95? So nicht...

P.S.: Klar bekommt das die T-EDV nicht richtig auf die Reihe und das Wechselentgeld wird irgendwann auf der T-COM Rechnug gutgeschrieben.
Aber ein Anruf macht immer wieder Spaß.

27.04.05

Permalink 23:50:44, von chaot E-Mail , 31 Wörter, 453 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Auftragsbestätigung Eins

Vor lauter Zugang und Wegfall auf der Auftragsbestätigung, verliert man fast den Überblick. Drei Seiten sind notwendig, um aus einem T-ISDN300 einen BusinessCall 300 zu machen. Termin 27.04.2005 schön!

Permalink 09:20:59, von chaot E-Mail , 72 Wörter, 412 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Eines nach dem Anderen

8:50 Uhr das Telefon klingelt, die Telekom ist am Rohr.

Ja, wir haben da ein Problem. Sie haben zusätzlich zur Kündigung ihrer ISDN Verträge, eine Umstellung ihres DSL Anschluß beauftragt. Gleichzeitig können wir das nicht machen. Häh, warum nicht?

Umstellung für DSL ist der 03.05.2005 und weil Feiertag ist, werden die ISDN Anschlüsse in der Nacht zum 09.05.2005 umgebaut. Na gut, wenn es sein muss.

26.04.05

Permalink 22:47:23, von belking E-Mail , 14 Wörter, 1087 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allgemeines

Gut, dass es Dich gibt

du neues Blog. Der Anfang ist gemacht und bald kann es losgehen mit bloggen.

Permalink 17:15:11, von chaot E-Mail , 48 Wörter, 458 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

War ja so klar...

T-Online will zwar eine schriftliche Kündigung, aber selber senden sie die Besätigung an meine T-Online eMail Adresse, die man nur über zusätzliche Gebühren von extern abrufen kann. (Oder per Webmail, bin ich auch jeden Tag drin, klar *g*)

Klasse Leistung und Service, Danke.

25.04.05

Permalink 14:48:17, von chaot E-Mail , 172 Wörter, 468 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

ISDN Chaos :)

Noch aus der Zeit der Mailboxen, besitze ich drei ISDN Anschlüsse. Eindeutig zwei zuviel, die müssen jetzt weg. Das Problem ist nur, ich habe auch 30 Telefonummern und pro Anschluß gibt es nur 10 umsonst.

Die große Umstellung habe ich immer gescheut. Doch jetzt muß es einfach sein. Der ISDN Anschluß mit DSL soll bleiben und verliert 6 Nummern. Jeweils drei Nummern der beiden anderen nehmen diese freien Plätze ein.

Ich rufe also bei der Telekom Hotline an und der Typ will mich sofort abwimmeln mit "Kündigung nur schriftlich". Nach einigem hin und her, hab ich dann wenigstens erfahren, wohin das Fax soll und welche Merkmale meine ISDN Anschlüsse haben. Auf meine Nachfrage, was passiert mit meinen Nummern wenn irgend etwas schief läuft, antwortet er "Nummern werden für ein halbes Jahr gesperrt", finde ich echt beruhigend.

Nun gut, das Schreiben an die Telekom verfasst und ab ins Fax damit.

Ob das jetzt wohl alles reibungslos über die Bühne geht?
Demnächst mehr... :)

Permalink 13:54:00, von chaot E-Mail , 65 Wörter, 320 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Schnellere Leitung...

Das gesparte Geld muß jetzt unbedingt ausgegeben werden, eine DSL/3000 Leitung muß her. Ab auf die T-com Website!

Siehe da, es gibt ein Angebot. Bis zum 15.05.2005 umstellen und das Wechselentgelt sparen. Schnell die Daten eingeben, die Seiten wegschicken und schon kommt die Bestätigung per eMail, daß hätte ich jetzt nicht gedacht.

Ich warte also auf die Umstellung meines Anschluß durch die Telekom.

Permalink 13:03:47, von chaot E-Mail , 146 Wörter, 451 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

T-Online Mail, Newsserver und Smtprelay

T-Online Mail - Klar, kein Zugriff mehr. Newsserver wird umgestellt auf Easynews, auch kein Problem. Das Smtprelay? - Das habe ich benutzt um mir die Einrichtung von Smtp-Auth zu sparen. Jetzt muß ich doch in den sauren Apfel beißen.

Thunderbird -> Ein Kinderspiel, mein Smtp-Server ist bereits eingerichtet und durch klick auf Standard Server auch schon umgebaut.

Jetzt kommen die Linux Rechner. Ein neuer Account zum senden ist sicherlich nützlich. Gesagt - Eingerichtet.

Exim4 -> Wow, das haette ich nicht gedacht! 'dpkg-reconfigure exim4-config' aufrufen, passwd.client bearbeiten, siehe da es funktioniert.

Exim -> Ok, etwas schwieriger. Etwas googeln und siehe ich habe die Lösung. Konfig Datei erweitern, neu starten, geht.

Sendmail -> Oh je! Aber auch hier, etwas googeln, eine neue Datei anlegen, sendmail.mc anpassen und make ausführen, geht ebenfalls.

Ich frage mich, warum ich monatelang 2,95 € fuer das smtprelay gezahlt habe. :(

Permalink 10:41:40, von chaot E-Mail , 88 Wörter, 231 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Ein neue Flatrate muss her

Das Aktions-Angebot bei Congster muß her. Eine Special FLAT, fuer 9,99 € pro Monat. Bestellen Button drücken, Anmeldeformular ausfüllen und abschicken.

"Incomming Message" lärmt es aus dem Lautsprecher. Da ist auch schon die eMail mit den Account Daten in meiner Mailbox. Das ging aber Flott!

Ok, T-Online PPP-Verbindung beenden und neue Accountdaten eingeben. Ich starte die PPP-Verbindung mit den neuen Daten, ... Connect!

Wow, das ging aber schnell :)

Schnell noch das Kündigungsformular von der Congster Website erstellen lassen, unterschreiben und ab damit ins Fax.

24.04.05

Permalink 23:44:22, von chaot E-Mail , 16 Wörter, 287 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der Umbau

Wie alles begann...

Es ist Sonntag Nacht. Noch einen Blick auf die Congster Website. Ja, morgen geht es los.

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